6. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme
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Hinweis: Es stehen die Noten und Liedtexte für den Workshop B (Steger / Kroupová) online zum Download zur Verfügung!
 

6. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme

Vorträge und Workshops

Thema: "Hören - Wahrnehmen - (Aus-)Üben"
Leipzig, 22. - 24. Februar 2008
   
   

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie im Namen unserer Kooperationspartner sehr herzlich ein, unser nunmehr 6. Leipziger Symposium zur Kinder- und Jugendstimme zu besuchen. Wir präsentieren Ihnen wieder eine Kombination aus Vorträgen und Workshops, die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientiertem Training in einer interdisziplinären Atmosphäre vermitteln will. Unser Symposium versteht sich als Forum gleichermaßen für Wissenschaftler und Musiker, praktizierende Mediziner und Gesangspädagogen sowie für alle interessierten Personen, die sich mit singenden Kindern und Jugendlichen beschäftigen. Dabei soll der Erkenntniszuwachs sowohl durch die Beiträge unserer Referenten und Workshopleiter als auch durch intensive Diskussionen mit dem Publikum und durch einen angeregten fachlichen Austausch zwischen den Teilnehmern entstehen. In noch stärkerem Maße als in den vergangenen Jahren haben wir dafür Kommunikations-Zeitfenster im Programm vorgesehen.

Kommunikation - das könnte auch der thematische rote Faden sein, der die Elemente Hören, Wahrnehmen, Üben und Ausüben miteinander verbinden soll. Dass diese Elemente für das Sprechen und Singen, für das Musizieren wie für das Diagnostizieren und Therapieren gleichermaßen funktionell eng zusammenhängen ist plausibel. Wir möchten mit Ihnen aber weiter ins Detail gehen: Wie bauen peripheres Hören und akustische Wahrnehmung aufeinander auf und welche weiteren Wahrnehmungsarten benötigen wir für die Kontrolle und Steuerung unserer Stimmfunktion? Welche Erkrankungen können diese Bereiche betreffen und wie können wir uns bei deren Behandlung auch Elemente des Musizierens nutzbar machen? Zuhören ist eine grundlegende Voraussetzung für die Kommunikation sowohl mit dem Patienten als auch mit dem Chorkind oder dem Gesangsschüler. Dafür gibt es Regeln, die uns in unserer täglichen Praxis sehr helfen können. Das Üben stellt zweifellos das zentrale Element beim Singen wie beim Therapieren der Stimme und der Artikulation dar. Beide - der Gesangspädagoge und der Therapeut - haben das gleiche Problem: Das Erlernte muss in die künstlerische Ausübung auf der Bühne bzw. in die tägliche Benutzung von Stimme und Sprechen transferiert werden. In den Workshops wollen wir gemeinsam mit Ihnen gesunde und kranke Stimmen analysieren, auditive
Aufmerksamkeit und Stimmklangwahrnehmung sowie deren Umsetzung in die Praxis trainieren.

Neben dem zugegebenermaßen dichten und sicher auch anstrengenden Programm haben wir daran gedacht, dass Wissensvermittlung auch Phasen der Reflektion und Entspannung benötigt. In den Pausen und insbesondere zu unserem geselligen Abend ist für Ihr kulinarisches Wohl gesorgt, und Leipziger Künstler werden Sie mit ihren Stimmen begeistern.

Wir hoffen, Ihnen ein weites Spektrum von für Sie relevanten und spannenden Fragestellungen zusammengestellt zu haben, die wir gemeinsam mit Ihnen als Teilnehmer bearbeiten und erleben wollen. Es würde uns daher sehr freuen, Sie im Februar 2008 in Leipzig begrüßen zu dürfen.

Herzlichst,
Ihr

Prof. Dr. Andreas Dietz
Klinikdirektor
OA Dr. Michael Fuchs
Leiter der Abteilung für Stimm-,
Sprach- und Hörstörungen

Grußwort der Leiterin der Fachrichtung Gesang/Musiktheater und des Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen
   
Grußwort der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie
   
Grußwort des Arbeitskreises Musik in der Jugend
Impressum | Letzte Änderung: 10.02.2008 | Autor: Martin Neef

UNIVERSITÄT LEIPZIG